Für Mou Naksh ist das Kapitel „Prominent getrennt“ beendet, doch die Sache lässt ihm keine Ruhe. Nachdem er und seine Ex-Partnerin Vivien Tzouvaras nach etlichen Streitereien vorzeitig die Villa verlassen mussten, meldet er sich nun auf Instagram zu Wort – und seine Worte haben es in sich.
In einer Fragerunde gibt er sich zunächst selbstkritisch, was sein eigenes Auftreten in der Show angeht. Auf die Frage, ob er mit der Ausstrahlung zufrieden sei, antwortet er ehrlich: „Über mein Verhalten braucht man gar nicht diskutieren. Das war definitiv scheiße.“ Ein seltener Moment der Einsicht im Reality-Zirkus.

Doch diese Einsicht ist nur die eine Seite der Medaille. Gleichzeitig kritisiert Mou den Schnitt der Sendung scharf. Er sei „sehr enttäuscht darüber, dass gewisse Dinge leider nicht gezeigt wurden, obwohl sie ebenfalls einen großen Einfluss hatten.“ Was genau die Zuschauer nicht sehen durften, verrät er nicht, aber es schürt natürlich die Neugier.
Die Hauptverantwortung für seinen Rauswurf sieht er aber nicht bei sich oder den ungesendeten Szenen, sondern bei einem anderen Paar. Ganz direkt macht er Yasin und Samira Cilingir für das vorzeitige Aus verantwortlich. Sein Vorwurf wiegt schwer und spricht eine klare Sprache über die Dynamiken in der Villa.
Laut Mou wurden er und Vivien von dem Paar regelrecht „verkauft“. Besonders von Yasin fühlt er sich hintergangen, denn dieser habe ihm zuvor noch die Hand auf etwas gegeben. Dieser angebliche Verrat scheint der wahre Stachel zu sein, der auch nach den Dreharbeiten noch tief sitzt und seine Enttäuschung befeuert.
Am Ende bleibt die klassische „Prominent getrennt“-Story: Ein Teilnehmer fühlt sich vom Schnitt und von den Mitstreitern unfair behandelt. Ob seine Vorwürfe berechtigt sind oder nur Teil der Nachbearbeitung im eigenen Kopf, werden wir wohl nie ganz erfahren. Es zeigt aber, dass der wahre Kampf oft erst nach der Show beginnt.
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