Gina-Lisa Lohfink (39) durchlebt einen persönlichen Albtraum: Die Reality-Ikone fürchtet nach einem verpfuschten Schönheitseingriff, ihr rechtes Bein zu verlieren. Seit dem Sommer 2023 leidet sie unter den dramatischen Folgen eines "Brazilian Butt Lift" in der Türkei. Nun spitzt sich die Lage drastisch zu: Lohfink bangt, dass "Bakterien mein Bein von innen auffressen", wie sie selbst äußert.
Der Eingriff, bei dem körpereigenes Fett ins Gesäß injiziert wird, gilt als eine der gefährlichsten Schönheits-OPs. Bei Lohfink wanderte das Füllmaterial in die Beine und verursachte schwere Entzündungen. Die Konsequenz: mehrere Not-Operationen in Deutschland, bei denen entzündetes Gewebe entfernt werden musste. Doch die Tortur ist nicht vorbei.

Erst vor fünf Wochen musste sich Lohfink erneut unters Messer legen. Eine Besserung ist kaum in Sicht. Aus ihrem rechten Bein fließt weiterhin Eiter, ein Loch zeugt von verbliebener Masse des Aquafillings. Ihr Alltag ist geprägt von Antibiotika, Infusionen und Kortison. Die Hoffnung der 39-Jährigen: Bis zu ihrem 40. Geburtstag im September will sie wieder fit sein.
Die Odyssee von Gina-Lisa Lohfink begann im Sommer 2023. In einer türkischen Klinik unterzog sie sich dem riskanten "Brazilian Butt Lift". Statt des erhofften Traum-Pos folgten starke Schmerzen und hohes Fieber. Das injizierte Füllmaterial hatte sich verselbstständigt, wanderte in ihre Beine und löste dort massive Entzündungen aus. Daraufhin waren mehrstündige Not-Operationen in Deutschland unumgänglich, um das infizierte Gewebe zu entfernen.
Lohfink kämpfte sich trotz der enormen körperlichen Belastung durch die letzte Staffel von "Promis unter Palmen" und zeigte sich öffentlich stark. Doch die internen Kämpfe waren gravierend: "Ich wundere mich manchmal selber, wie ich das alles mache, wie ich das schaffe, und dass ich immer noch auf den Beinen stehe", offenbarte sie bereits damals.
Neben den physischen Qualen plagt Gina-Lisa Lohfink ein schrecklicher Verdacht. Sie äußert ernste Zweifel an der Professionalität der türkischen Klinik: "Ich habe im Nachhinein herausgefunden, dass dort nicht einmal alle Ärzte echte Ärzte sind. Vielleicht hat mich jemand operiert, der gar kein Arzt war." Ein Vorwurf, der die Brisanz der Situation zusätzlich unterstreicht und die Frage nach der Sicherheit solcher Eingriffe im Ausland aufwirft.
Die Reality-Persönlichkeit, die seit ihrer GNTM-Teilnahme 2008 eine der größten Transformationen im deutschen TV durchlaufen hat, bereut den Eingriff zutiefst. Sie nutzt ihre Reichweite nun, um andere eindringlich zu warnen: "Jeder Mensch ist schön, auf seine Art und Weise, man braucht das alles gar nicht." Ihr Appell ist klar: "Macht lieber keine OP oder wenn, überlegt euch gut, wo. Ihr könnt auch sterben, das ist ein krasser Eingriff." Ein bitterer Preis für einen Schönheitstraum, der sich als lebensbedrohlicher Albtraum entpuppte.
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