Heidi Klum, die unangefochtene Chefin von "Germany's Next Topmodel", packt mal wieder aus. In einem brandaktuellen Interview mit der US-Zeitschrift "Us Weekly" spricht sie so offen wie selten über ihren Körper, den Druck der Branche und wie Ehemann Tom Kaulitz ihre Selbstwahrnehmung komplett auf den Kopf gestellt hat.
Die Model-Mama erinnert sich an eine Zeit, in der ihre Figur alles andere als gefragt war. Sie rechnet knallhart mit dem Magerwahn der Neunziger ab und gesteht, dass sie damals "nicht viele Jobs" bekam. Der Grund waren ihre Kurven: eine "sportliche Figur" mit "großer Oberweite" und "breiten Hüften". Ihr Urteil zum damaligen Size-Zero-Trend ist vernichtend: "Ich habe diese Size-Zero-Sache nie verstanden. Mit Size Zero existiert man doch gar nicht."

Diese Aussagen bekommen durch ihre heutige Position bei GNTM eine explosive Relevanz. Ausgerechnet Heidi, die einst für ihren Körper kritisiert wurde, fördert heute als mächtige Jurorin ganz bewusst Diversität und unterschiedlichste Körperformen in ihrer Show. Sie bricht mit den alten Regeln und gibt genau den Models eine riesige Plattform, die sie selbst damals so schmerzlich vermisst hat.
Und welche Rolle spielt ihr Ehemann Tom Kaulitz in diesem Wandel? Eine entscheidende, wie Heidi verrät. Er hat ihren Blick in den Spiegel maßgeblich und positiv verändert. Wo die Branche früher gnadenlos urteilte, bestärkt er sie heute in ihrem Selbstbewusstsein und liebt sie für genau das, was andere kritisierten. Eine Liebe, die offensichtlich unter die Haut geht.
Das ist mehr als nur ein privates Geständnis. Es ist eine starke Ansage von einer Frau, die es wissen muss. Heidi Klum nutzt ihre enorme Reichweite nicht nur, um über die Schattenseiten der Vergangenheit zu sprechen, sondern um die Zukunft der Modelwelt aktiv und lautstark mitzugestalten. Der Kreis schließt sich: Vom abgelehnten Model zur einflussreichen Regelbrecherin.
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