Die ehemalige „Germany's Next Topmodel”-Kandidatin Anna Adamyan nutzt ihre Reichweite für ein Thema, das ihr persönlich sehr am Herzen liegt. Gemeinsam mit der Ärztin und Bloggerin Sarah Plack hat sie die Petition #KiwuFürAlle ins Leben gerufen. Ihr Ziel: Eine bessere finanzielle Unterstützung für Paare mit unerfülltem Kinderwunsch, denn die Kosten für Behandlungen sind enorm hoch.
Der Hintergrund für ihr Engagement ist zutiefst persönlich. Anna Adamyan und ihr Partner, der Fußballer Sargis Adamyan, erlebten selbst einen steinigen Weg, bevor sie 2023 Eltern ihres Sohnes Levi wurden. Aktuell ist die Influencerin sogar mit ihrem zweiten Kind schwanger. Doch dieses Glück war mit immensen Kosten verbunden, die sich nicht jeder leisten kann.

bezifferte sie die Summe für ihre erste und zweite Schwangerschaft auf rund 60.000 Euro. Eine „unglaublich hohe Summe”, wie sie selbst sagt. Anna ist sich bewusst, dass es ein „großes Privileg” war, diese finanziellen Mittel aufbringen zu können, betont aber gleichzeitig, dass der Wunsch nach einer eigenen Familie kein Privileg sein sollte. Dieses Gefühl der Ungerechtigkeit treibt ihre Kampagne an.
Das Kernproblem, das die Petition adressiert, ist die aktuelle Gesetzeslage in Deutschland. Gesetzliche Krankenkassen übernehmen nur einen Teil der Kosten, da Unfruchtbarkeit nicht als Krankheit eingestuft wird. Genau hier setzt die Forderung von #KiwuFürAlle an. Die finanzielle Belastung soll nicht länger allein auf den Schultern der betroffenen Paare lasten und den Weg zum Familienglück unmöglich machen.
Die Relevanz des Themas wird durch offizielle Zahlen untermauert. Laut dem Bundesministerium für Familie ist in Deutschland fast jedes zehnte Paar zwischen 25 und 59 Jahren ungewollt kinderlos. Anna Adamyans Initiative spricht also ein Problem an, das Tausende von Menschen betrifft und oft im Stillen durchlebt wird. Mit ihrer Petition will sie diesem wichtigen Anliegen endlich eine laute und sichtbare Stimme geben.
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