Das war wohl zu viel für Brenda Brinkmann. Nach ihrem Verhalten gegenüber ihrem Ex-Freund Laurenz Pesch in einer aktuellen Folge von "Ex on the Beach" sah sich die 23-Jährige einem massiven Shitstorm ausgesetzt. Die Welle an negativen Kommentaren war offenbar so heftig, dass Brenda ihre Social-Media-Accounts inzwischen komplett gelöscht hat und vorerst von der Bildfläche verschwunden ist.
Inmitten der hitzigen Debatte erhält Brenda nun Unterstützung von einer Person, von der sie es wohl am wenigsten erwartet hätte. Reality-Kollegin Joanna Lamprianidou, die nach eigener Aussage gar keinen persönlichen Kontakt zu Brenda hat, meldete sich in ihrer Instagram-Story zu Wort. Sie fühlte sich offenbar genötigt, die öffentliche Reaktion auf den Vorfall zu kommentieren und die Dinge aus ihrer Sicht einzuordnen.
Joanna macht dabei unmissverständlich klar, dass sie Brendas Aktionen in der Datingshow keineswegs gutheißt. Ganz im Gegenteil: "Was sie getan hat – ich bin immer noch schockiert. Das ist unter aller Sau, geht gar nicht", stellt sie in ihrer Story klar. Sie trennt also scharf zwischen dem Verhalten in der Show und dem, was danach im Netz über Brenda hereingebrochen ist.

Der Hass, der sich nun über die junge Frau ergießt, geht für Joanna jedoch eindeutig zu weit. Sie bezeichnet die öffentlichen Angriffe als klares "Mobbing". Besonders kritisiert sie dabei andere Personen des öffentlichen Lebens, die sich sonst lautstark gegen Hass im Netz positionieren, nun aber selbst vor die Kamera treten und über Brenda herziehen. Diese Doppelmoral prangert sie deutlich an.
Der Vorfall zeigt einmal mehr, wie schnell die Stimmung im Reality-TV-Kosmos kippen kann. Während das Verhalten von Kandidaten in den Shows oft bewusst polarisiert und für Gesprächsstoff sorgt, verschwimmt die Grenze zwischen berechtigter Kritik und persönlichem Hass im Netz zusehends. Brendas drastischer Rückzug aus den sozialen Medien ist eine direkte Konsequenz dieses enormen Drucks von außen.
Für Brenda Brinkmann ist die Situation verzwickt. Einerseits muss sie sich der Kritik für ihr Handeln in der Show stellen, andererseits ist sie selbst zum Ziel einer Hasskampagne geworden, die Joanna Lamprianidou nun öffentlich thematisiert. Die Debatte um den richtigen Umgang mit Reality-TV-Eklats hat damit eine neue Facette bekommen.
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