Charlotte Würdig hat die Nase gestrichen voll: Die 47-jährige Moderatorin und Unternehmerin kündigt an, den Nachnamen ihres Ex-Mannes Sido ablegen zu wollen. Ihr klares Statement: Sie will nicht länger als "Ex-Frau von" wahrgenommen werden, sondern als eigenständige Persönlichkeit mit beruflicher Identität. Ein radikaler Schritt, der ihre Selbstbestimmung untermauert und pünktlich zum Start ihrer neuen RTL+-Show "Bad Boyfriends – Jetzt wird abgerechnet" vollzogen wird, wo sie bereits als Charlotte Engelhardt auftreten wird.
Die Frustration der zweifachen Mutter entlud sich jüngst im Podcast "The Real Ex-Wives" im Gespräch mit Sidos Ex Georgina Stumpf. "Mich nervt es, dass die Pressewelt es nicht schafft, das ‚Ex-Frau von‘ wegzulassen", echauffierte sich Würdig. "Das klebt an dir." Sie betonte, dass sie sich weder schäme noch den Namen verstecken wolle, doch die ständige Reduzierung auf ihre ehemalige Beziehung überschatte ihre eigentlichen Leistungen. "Man glaubt’s kaum, aber ich habe echt ‘nen Job", stellte sie klar und verwies auf ihre Rolle als Mutter und Gründerin von drei Unternehmen. Dieses öffentliche Bild, das sie seit ihrer Beziehung zu Sido erst zur "Frau von" und dann zur "Ex-Frau von" degradierte, sei unerträglich geworden.

Mit dieser Aggression soll nun Schluss sein. Charlotte Würdig verkündete, sobald sie die Zeit finde, ins Rathaus zu gehen und ihren Geburtsnamen Engelhardt zurückzufordern – möglicherweise als Doppelnamen. Sie wird den Namen zunächst ein Jahr lang als Künstlernamen führen, bevor die offizielle Änderung im Ausweis erfolgen kann. Dabei betont sie, dass es keine Entscheidung gegen Sido sei, der den Schritt sogar befürworte, da der Name Engelhardt in ihrer Linie so weitergetragen werde. Auch die gemeinsamen Söhne (10 und fast 13 Jahre alt) hätten die Veränderung entspannt aufgenommen. Für Charlotte sei dies das "letzte I-Tüpfelchen" zu ihrem neuen Ich.
Ihre neue Identität als Charlotte Engelhardt wird sie ab dem 30. Juni auch beruflich auf RTL+ präsentieren. An der Seite von Calvin Kleinen moderiert sie "Bad Boyfriends – Jetzt wird abgerechnet", ein Format, in dem acht Männer auf Teneriffa mit den Konsequenzen ihrer Fehltritte konfrontiert werden. Zehn Folgen werden über fünf Wochen in Doppelfolgen ausgestrahlt. Dieser Namenswechsel ist somit nicht nur ein privater Akt der Selbstbestimmung, sondern auch ein klares Zeichen für einen neuen Karriereabschnitt – fernab des Schattens ihres berühmten Ex-Mannes.
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