In der neuen RTL+ Show „Bad Boyfriends“ werden Grenzen überschritten, die man im Trash-TV selten sieht. Im Zentrum steht ein Fund, der selbst hartgesottene Zuschauer fassungslos macht: Michelle Mišić entdeckt auf dem Handy ihres Freundes Mladen „Maki“ Doric Nacktfotos einer Frau, die nicht mehr am Leben ist.
Die Konfrontation findet während der Dreharbeiten auf Teneriffa statt. Als Michelle die Chance bekommt, Makis Handys zu durchsuchen, findet sie zunächst, was man vielleicht erwartet: flirtende Nachrichten mit anderen Frauen. Seine Rechtfertigung klingt wie aus dem Handbuch für untreue Partner: „Ich war einfach nur nett zu den ganzen Followern!“

Doch die wahre Eskalation folgt auf einem zweiten Smartphone, das er angeblich nur zum Musikhören benutzt. Dort stößt Michelle auf explizite Bilder und Videos einer Unbekannten. Makis Erklärung wird immer bizarrer: Die Frau habe ihm die Aufnahmen ungefragt bei Instagram geschickt und die iCloud hätte sie automatisch gespeichert.
Dann lässt er die eigentliche Bombe platzen. Er offenbart, dass die Frau auf den Fotos nicht mehr lebt – sie sei von ihrem Freund getötet worden. Diese schockierende Information, beiläufig in einem Streitgespräch erwähnt, lässt Michelle sichtlich erstarren. Auf weitere Details zu diesem Kriminalfall geht Maki in der Szene zunächst nicht ein.
Der Vorfall wirft ein düsteres Licht auf die Sendung und die Teilnehmer. Es geht hier nicht mehr nur um Eifersucht oder gebrochene Herzen. Die Tatsache, dass jemand die Nacktaufnahmen einer mutmaßlich ermordeten Frau aufbewahrt und dies als Lappalie abtut, ist eine neue, verstörende Dimension im Reality-TV.
Makis Umgang mit der Situation ist schwer nachzuvollziehen. Seine lapidaren Erklärungsversuche für die Flirt-Chats und die makabre Geschichte hinter den Nacktfotos zeigen eine beunruhigende Gleichgültigkeit. Für Michelle und die Zuschauer bleibt ein extrem bitterer Beigeschmack, der weit über normales Beziehungsdrama hinausgeht.
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