Deutschlands Reality-TV-Szene wird von einem doppelten Gesundheits-Albtraum erschüttert. Gina-Lisa Lohfink (39) ringt nach einem missglückten "Brazilian Butt Lift" um ihr Bein, das von Bakterien "aufgefressen" werden könnte. Gleichzeitig landete "Promi Big Brother"-Gewinner Jens Hilbert (48) nach einer Haartransplantation mit Sepsis-Gefahr in der Notaufnahme. Beide Fälle zeigen die drastischen Folgen von Schönheits-OPs, die oft im Ausland zu Dumpingpreisen durchgeführt werden.
Lohfinks Leidensweg begann im Sommer 2023, als injiziertes Füllmaterial aus ihrem Gesäß in die Beine wanderte. Eine Not-OP war die Folge, doch die Situation spitzte sich dramatisch zu: Erst vor fünf Wochen wurde sie erneut operiert, doch aus ihrem rechten Bein läuft weiterhin Eiter. Hilbert erlebte seinen Schock nach einem Eingriff in der Türkei, der ihn 3.500 Euro kostete – in Deutschland wären es bis zu 15.000 Euro gewesen. Nach seiner Rückkehr verschlechterten sich seine Blutwerte rapide.

Die Vorfälle werfen ein Schlaglicht auf die Risiken und die fragwürdige Qualität mancher Eingriffe. Ein Düsseldorfer Dermatologe warnt eindringlich vor Permanent-Fillern als "tickende Zeitbombe", die der Körper nicht abbauen kann. Gina-Lisa Lohfink vermutet sogar, dass sie von "keinem echten Arzt" operiert wurde.
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