Schlagerstar Nino de Angelo, 62, schockt mit einem offenen Geständnis: Seine Abstinenz vom Alkohol ist beendet. Nach eigener Aussage greift er wieder zum Glas und provoziert mit der Aussage, er sei "nüchtern betrachtet besoffen besser". Ein dramatischer Rückfall, der neue Fragen zu seiner Gesundheit und seinem Umgang mit Sucht aufwirft und bekannte Muster im Leben des Sängers aufzeigt.
Nino de Angelo hatte eine Hypnose zur Unterstützung seiner Abstinenz ausprobiert, die er als "Sprungbrett" zur Erholung seines Körpers bezeichnet. Doch dauerhaft habe sie ihn nicht vom Alkohol ferngehalten. Er hatte bereits Anfang 2024 erklärt, dass Alkohol ihm kreativ helfe, um beim Songwriting "über sich hinauszuwachsen".
Der Sänger sprach auch über seine Alkoholfahrt vom Juli 2025. Er bezeichnete sie als "eine unglückliche Verkettung von Ereignissen", die nach einer sechsmonatigen Abstinenz und erhöhter Psychopharmaka-Dosis (zeitweise 30 Milligramm) stattfand. Er sei in einem "Ausnahmezustand" gewesen und habe auf Polizeifahrzeuge mit einer "Schockreaktion" reagiert. Die rechtlichen Konsequenzen akzeptiere er grundsätzlich, jedoch sei er mit der Strafe von 50.000 Euro "nicht einverstanden". Glücklicherweise sei niemand zu Schaden gekommen.
Trotz einer seit 2016 diagnostizierten Lungenerkrankung COPD greift Nino de Angelo täglich zu 10 bis 15 Zigaretten. Auf der Bühne spüre er von der Erkrankung kaum etwas, da Adrenalin ihn "gar nicht stört". Er singt bis zu zwei Stunden am Stück, was er als "echtes Training" für die Lunge sieht. Sein Lungenfacharzt habe ihn zuletzt sogar mit positiven Nachrichten überrascht, sein Zustand befinde sich noch immer in Stadium I. Nino nennt sich deshalb selbst ein "medizinisches Wunder" – und stellt damit einmal mehr unter Beweis, wie sehr sein Leben aus Höhen und Tiefen besteht, die er immer wieder offen mit der Öffentlichkeit teilt.
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