Er ist zurück – und das mit einem Paukenschlag, der tief ins Portemonnaie geht: Jan Leyk (41), der einstige „Berlin - Tag & Nacht“-Star, stand in Hamburg vor Gericht. Der Grund? Ein inzwischen berüchtigter Instagram-Post von vor rund zwei Jahren. Damals filmte Leyk ein Kind bei einer „Fridays for Future“-Demonstration und bezeichnete es in seiner Story als „der kleine Pisser“. Eine Entschuldigung folgte, doch die Eltern des Jungen ließen nicht locker. Das Ergebnis: Eine Anzeige und ein juristisches Nachspiel, das den Realitystar teuer zu stehen kommt.
Das Urteil in erster Instanz lautete: 90 Tagessätze zu je 200 Euro – satte 18.000 Euro. Eine Summe, die Leyk in seiner Instagram-Story als „sehr, sehr, sehr viel Geld“ bezeichnete, besonders in „Zeiten wie der Corona-Pandemie“. Er beteuert, das Wort „Pisser“ sei nicht als direkte Beleidigung gemeint gewesen, sondern habe sich auf das junge Alter des Kindes bezogen. Der Junge tue ihm „wahnsinnig leid“, weil er von Erwachsenen „instrumentalisiert“ werde. Leyk zog seine Berufung zurück, um dem Kind eine Aussage vor Gericht zu ersparen, und rechnet nun mit Kosten von unter 10.000 Euro.

Doch ist Jan Leyk wirklich das Opfer, das er hier zeichnet? Die kritische Frage drängt sich auf: Ist die Reue echt oder nur ein PR-Kalkül angesichts der drohenden Kosten und des Imageschadens? Seine Behauptung, „nichts getan“ zu haben, während er gleichzeitig die Veröffentlichung des Videos als Fehler einräumt, lässt aufhorchen. War sein Auftritt vor Gericht im ungewohnten, zugeknöpften Look ohne Cap ein Zeichen der Demut oder eine bewusste Inszenierung für die öffentliche Wahrnehmung? TrashTV fragt: Ist die Strafe gerechtfertigt oder wurde hier ein Realitystar zum Exempel gemacht?
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