Gina-Lisa Lohfink, die bekannte Reality-Persönlichkeit, steckt in einem anhaltenden Gesundheitsalbtraum. Drei Jahre nach einem „Brazilian Butt Lift“ in der Türkei kämpft die 39-Jährige noch immer mit massiven Folgen, die ihr Leben massiv beeinflussen. Die Lage spitzt sich dramatisch zu: Lohfink bangt um den Erhalt ihres Beins.

Alles begann im Sommer 2023. Gina-Lisa Lohfink unterzog sich in der Türkei einem „Brazilian Butt Lift“ – ein Eingriff, bei dem körpereigenes Fett abgesaugt und ins Gesäß injiziert wird. Doch statt des erhofften Traum-Pos wanderte das eingesetzte Füllmaterial, ein Mix aus Eigenfett und Aquafilling, in ihre Beine. Dort verursachte es schwere Entzündungen, die Lohfink kurz darauf mit starken Schmerzen und hohem Fieber zu schaffen machten. Eine mehrstündige Not-OP in Deutschland wurde notwendig, um entzündetes Gewebe zu entfernen.
Auch heute, drei Jahre später, ist Gina-Lisa Lohfinks Leidensweg nicht zu Ende. Sie berichtet von unerträglichen Schmerzen. Aus ihrem rechten Bein läuft weiterhin ständig Flüssigkeit – ein grausiger Mix aus Eigenfett, Blut, Aquafilling und Eiter. Selbst während Interviews muss die „Reality Queens“-Teilnehmerin regelmäßig ihren Verband wechseln. Ihr Alltag ist von Behandlungen mit Antibiotika, Infusionen und Kortison geprägt. Erst vor fünf Wochen musste sie erneut operiert werden, doch eine nachhaltige Besserung ist kaum in Sicht.
Ihr behandelnder Arzt, Dr. Andreas Dorow, bestätigt die Schwere der Lage. Obwohl bereits etwa 95 Prozent des schädlichen Materials entfernt werden konnten, sei eine vollständige Entfernung zu 100 Prozent unmöglich. Das verbleibende Kunststoffgel ist mit Bakterien durchsetzt, die permanente Entzündungen verursachen. Da die Antibiotika die im Gel eingebetteten Bakterien nicht vollumfänglich erreichen, flammen die Entzündungen immer wieder auf.
Dr. Dorow warnt eindringlich: Es besteht weiterhin die Gefahr, dass Gina-Lisa Lohfink ihr Bein verliert. Dies sei kein „Dramatisieren“, sondern die „brutale Wahrheit“. Die größte Bedrohung ist die Entwicklung resistenter Bakterien, die zu einer lebensbedrohlichen Sepsis führen könnten. Die medizinische Prognose ist düster: „Wahrscheinlich wird die arme Gina damit ihr Leben lang zu kämpfen haben“, so Dr. Dorow.
Die Reality-Ikone äußert zudem einen schrecklichen Verdacht bezüglich der türkischen Klinik: „Ich habe im Nachhinein herausgefunden, dass dort nicht einmal alle Ärzte echte Ärzte sind. Vielleicht hat mich jemand operiert, der gar kein Arzt war.“ Trotz der persönlichen Qualen will Gina-Lisa Lohfink aus ihrem Schicksalsschlag Kraft schöpfen. Sie sieht sich als „Paradebeispiel“, um andere vor den Gefahren unüberlegter Schönheitsoperationen zu warnen. „Ich kann damit halt Frauen, Mädchen, Männern, egal wer was macht, warnen, schützen“, erklärt sie. Ihr eindringlicher Appell: „Macht lieber keine OP oder wenn, überlegt euch gut, wo. Ihr könnt auch sterben, das ist ein krasser Eingriff.“ Ihre große Hoffnung ist, bis zu ihrem 40. Geburtstag im September wieder fit zu sein.
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