Die Premiere von „Kampf der RealityAllstars“ am 8. April in Köln sollte ein Fest für die Crème de la Crème der Trash-TV-Elite werden. Doch ein Auftritt überschattete alles: Reality-Ikone Georgina Fleur erschien mit ihrer vierjährigen Tochter auf dem roten Teppich und löste damit eine Welle der Empörung aus. Ein gewagter Schritt, bedenkt man, dass Georgina die Identität ihrer Tochter, liebevoll „Baby G“ genannt, sonst strengstens geheim hält – weder Gesicht noch Name sind je öffentlich zu sehen.
Die sonst so medienerfahrene Georgina erklärt ihren ungewöhnlichen Move mit der aktuellen Situation in Dubai und dem Wunsch, ihrer Tochter zu zeigen, „was Mama arbeitet“. Sie beteuert, den Ausflug nicht leichtfertig unternommen zu haben und pocht auf eine vorher verschickte E-Mail an die Presse: „Ich hatte ja vorher ne E-Mail rausgeschickt – keiner darf Fotos hier von ihr machen.“ Bei Zuwiderhandlung droht sie sogar mit dem Anwalt. Doch ist das ein Schutzschild oder eine weitere Inszenierung?

Andere Reality-Stars sehen das ganz anders. Yeliz Koc zeigte sich vor Ort irritiert: „Der Trubel, das würde ich meinem Kind nicht antun. [...] Das ist viel zu viel, diese Menschen, das Laute.“ Auch Ex-Dschungelcamper Stephen Dürr meldete Bedenken an: „Ich würde nicht sagen, dass ein vierjähriges Kind schon Erfahrungen und tolle Erlebnisse hier sammelt, sondern vielleicht eher gestresst ist.“ Selbst RTL-VIP-Expertin Steffi Brungs äußerte sich kritisch. Trotz Georginas Beteuerungen, die Kleine habe Kameraerfahrung und es sei „ja keine Abendveranstaltung“, bleibt die Frage: War dieser Auftritt ein authentischer Moment zwischen Mutter und Kind oder ein geschickt eingefädelter PR-Stunt, um die Aufmerksamkeit auf sich und die neue Staffel von „Kampf der RealityAllstars“ (Siegprämie 50.000 Euro) zu lenken?
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