Wenn Claudia Obert (65) etwas anpackt, dann richtig – oder gar nicht. Das gilt offenbar auch für ihre potenziellen Gagenverhandlungen mit RTL. In der Sendung "Trash Table" hat die Champagner-Ikone jetzt ihre sehr speziellen Vorstellungen für eine Teilnahme am Dschungelcamp enthüllt. Für sie gibt es nur zwei Optionen: Entweder der Sender legt eine Rekordsumme von 500.000 Euro auf den Tisch, oder sie macht den Job komplett gratis. Ein Mittelweg scheint für die Luxus-Lady nicht zu existieren.
Ihre Liebe zum Reality-TV ist unbestreitbar, doch Claudia macht keinen Hehl daraus, was für sie der schönste Moment ist: "Also das Beste an diesen Formaten ist, wenn die Gage aufs Konto kommt." Mit einem Augenzwinkern fügt sie hinzu, dass ein frühes Ausscheiden den Stundenlohn erheblich verbessert. Die geforderte halbe Million ist dabei keine reine Fantasie. Sie orientiert sich an der Summe, die 2023 für Claudia Effenbergs (61) Dschungel-Aufenthalt gehandelt wurde, auch wenn diese nie offiziell bestätigt wurde. Obert will also ganz oben mitspielen.

Doch warum die Option, es komplett umsonst zu machen? Hier zeigt sich eine andere, fast schon demütige Seite der sonst so extravaganten Unternehmerin. "Ich meine, jetzt geht es RTL ja auch schlecht", erklärt sie und spielt damit auf die wirtschaftliche Lage des Senders an. Aus reiner Dankbarkeit würde sie eine Teilnahme ohne Bezahlung in Erwägung ziehen: "RTL hab ich so viel zu verdanken, dann sollte ich das vielleicht gratis machen." Ein unerwarteter Schachzug, der zeigt, dass hinter der schillernden Fassade auch Loyalität steckt.
Diese beiden Extreme – Rekordgage oder Nulltarif – rücken die üblichen Gagen für das Dschungelcamp in ein völlig neues Licht. Laut Berichten von t-online liegen die Standardhonorare für die meisten Promis eher im Bereich von 30.000 bis 50.000 Euro. Claudia Oberts Forderung bewegt sich also entweder beim Zehnfachen des Normalen oder bei absolut nichts, was ihre Ausnahmestellung in der deutschen TV-Landschaft einmal mehr unterstreicht.
Auf das Geld angewiesen ist die Mode-Unternehmerin ohnehin nicht. Mit ihren erfolgreichen Boutiquen in Hamburg und Berlin hat sie sich ihre finanzielle Unabhängigkeit längst selbst erarbeitet. Ihre Alles-oder-Nichts-Ansage ist daher weniger ein finanzielles Ultimatum als vielmehr ein cleverer PR-Move. Fans wünschen sich seit Jahren, sie zwischen Palmen und Kakerlaken zu sehen. Mit dieser Ansage hat sie die Gerüchteküche um ihren Einzug jedenfalls wieder kräftig angeheizt.
Umfrage lädt...
Kommentare laden...