Dass Moderatoren nach einer Reality-Show den Kontakt zu den Kandidaten halten, ist keine Seltenheit. Dass sie sich aber ausgerechnet bei dem Teilnehmer melden, der für den größten Eklat sorgte, ist dann doch eine Nachricht wert. Genau das hat „Bad Boyfriends“-Moderatorin Charlotte Engelhardt (48) getan und nun auch verraten, warum.
In einem Reunion-Livestream auf Instagram mit den ehemaligen Teilnehmern Teezy und Jeje Lopes plauderte Charlotte offen über ihre Nachsorgearbeit. Ihr sei es ein echtes Anliegen, für alle da zu sein, egal was während der Dreharbeiten vorgefallen ist. Das galt eben auch für Maki „Maki“ Doric, dessen Verhalten in der Show für mächtig Wirbel sorgte.
Charlotte stellte im Gespräch klar, dass sie Makis Aktionen nicht gutheißt, aber den Menschen dahinter nicht fallen lässt. „Maki hat sich scheiße benommen, aber natürlich habe ich mich bei ihm genauso gemeldet nach der Show und ihn gefragt: ‚Wie geht's denn dir überhaupt?‘“, erklärte sie ihre Beweggründe im Livestream. Ein seltener Einblick, der zeigt, dass hinter den Kulissen mehr passiert als nur Show.

Doch bei einer einfachen Nachfrage beließ es die Moderatorin nicht. Sie habe Maki auch aktiv dazu ermutigt, an sich zu arbeiten und sein Verhalten zu reflektieren. Ihre Botschaft an ihn und die Zuschauer war dabei eine hoffnungsvolle und fast schon fürsorgliche Ansage. Sie sei überzeugt, dass es auch für ihn einen Weg zur Besserung gibt.
Mit ihrem abschließenden Statement macht sie deutlich, dass sie niemanden vorschnell abschreibt und an das Gute im Menschen glaubt. Ihr aufbauender Appell an Maki lautete: „Es gibt Licht am Ende des Tunnels - auch für ihn!“ Eine starke Haltung, die in der oft gnadenlosen Trash-TV-Welt eine bemerkenswerte Ausnahme darstellt und ihre Rolle als Moderatorin neu definiert.
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