Das ist mal eine Ansage, die Gewicht hat! Ausgerechnet Box-Ikone Axel Schulz (57) outet sich als Fan des Reality-TV-Formats "Fame Fighting". In einem Interview mit Promiflash fand der ehemalige Schwergewichtler jetzt überraschend lobende Worte für die von Eugen Lopez ins Leben gerufene Veranstaltung, bei der sich vor allem bekannte Gesichter aus dem Reality-Kosmos die Fäuste um die Ohren hauen.
Für Schulz ist das Konzept eine runde Sache. "Finde ich geil", so sein klares Urteil. Der Grund für seine Begeisterung ist dabei nicht der Trash-Faktor, sondern der sportliche Gedanke dahinter. "Es ist eine tolle Sache, weil da einfach wieder das Boxen in den Mittelpunkt gerückt wird", erklärt die Legende. Das ist kein leeres Gerede, denn Schulz verrät auch, dass er bereits selbst aktiv war und "ein paar Jungs da betreut" hat. Er steht also nicht nur als Beobachter an der Seite, sondern bringt seine Expertise aktiv mit ein.
Doch bei aller Liebe für das Format zieht Axel Schulz eine ganz klare Grenze. Wer gehofft hat, den ehemaligen Profi selbst noch einmal im "Fame Fighting"-Ring zu sehen, wird bitter enttäuscht. Auf die Frage nach einem eigenen Kampf erteilt er eine unmissverständliche Absage. "Nee, ich glaube, das geht nicht. Das haut nicht hin", stellt er klar. Ein Kampf gegen ihn wäre für die Reality-Sternchen wohl auch mehr als unfair – eine Tatsache, die Schulz mit seiner Absage dezent unterstreicht.

Seine Rolle sieht er stattdessen ganz woanders. Statt selbst die Handschuhe zu schnüren, konzentriert er sich lieber auf das Coaching und die Unterstützung anderer. Er will seine Erfahrung weitergeben und den Teilnehmern die Grundlagen des Sports näherbringen. Eine ehrenwerte Haltung, die zeigt, dass er den Boxsport wirklich im Herzen trägt und nicht nur für eine schnelle Schlagzeile aus dem Ruhestand zurückkehren würde.
Interessant ist diese klare Trennung zwischen Coaching und aktivem Kampf auch vor dem Hintergrund seiner sonstigen TV-Pläne. Denn während der Ring für ihn tabu ist, scheut er den Reality-Zirkus an sich keineswegs. Seine Teilnahme an der kommenden Staffel von "Promi Big Brother" ist bereits bestätigt. Die psychologische Herausforderung im TV-Container nimmt er also an, die physische im Ring überlässt er aber lieber der jüngeren Generation. Er weiß eben genau, wo seine Stärken heute liegen.
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