Die Eskalation bei „Prominent getrennt“ zwischen Aleks Petrovic und Vanessa Nwattu nimmt neue, schockierende Ausmaße an: Vanessas Bein trägt eine Narbe, die auf den berüchtigten Glaswurf von Aleks zurückzuführen ist. Was als klärendes „Zeit zu zweit“-Gespräch begann, endete in einer dramatischen Gewaltszene, die nicht nur für emotionale, sondern auch für physische Verletzungen sorgte. Gleichzeitig stürzte RTL+ die Fans mit einem beispiellosen Lösch- und Re-Upload-Chaos in Verwirrung, das die Gerüchteküche um Zensur und Vertuschung brodeln ließ.

Vanessa Nwattu brach ihr Schweigen und enthüllte auf Instagram die drastischen Folgen von Aleks' Ausraster. Er hatte ihr Sekt ins Gesicht geschüttet und dann ein Glas direkt vor ihre Füße geworfen. "Ich trage bis heute eine Narbe davon an meinem Bein", berichtet die 26-Jährige. Eine Scherbe habe sie getroffen, doch im Schockmoment und mit Champagner im Gesicht habe sie dies nicht sofort realisiert. Später seien sogar Glassplitter auf ihrem Kopf entdeckt worden. Nach dem Vorfall erlitt Vanessa eine Panikattacke und brach auf der Toilette zusammen, wo sie von Tessa Bergmeier und Vanessa Brahimi versorgt werden musste. Ihre Schilderungen verleihen der ohnehin schon brisanten Szene eine neue, erschreckende Dimension und werfen Fragen nach der Verantwortung von Produktion und Sender auf.
Die Veröffentlichung von Folge 9 glich einem Desaster: Zuerst online in der Nacht, am Morgen wieder offline, gegen 11 Uhr erneut verfügbar, nur um rund 90 Minuten später wieder zu verschwinden. Erst gegen 16:30 Uhr war die Episode dauerhaft abrufbar. Die Spekulationen unter den Abonnent:innen überschlugen sich: Wurde die Gewalt entschärft? Ein brisanter Satz gelöscht? RTL+ erklärte zunächst von einer "falschen Version" und später von einer "Einordnung". Schlussendlich gab der Sender an, es habe an fehlenden "Bauchbinden" gelegen – konkreter: einer Triggerwarnung zum Umgang mit toxischem Verhalten. In der finalen Version ist nun ein Hinweisbanner eingeblendet: "Wenn du toxisches Verhalten kennst, gibt es Hilfe. Unter der kostenlosen Nummer 08000-116016 oder www.hilfetelefon.de findest du Menschen, mit denen du darüber sprechen kannst." Die Inhalte der Folge selbst, inklusive des Glaswurfs und Aleks' Geständnis über Christina Dimitriou, blieben jedoch ungeschnitten. Der Vorfall entlarvt nicht nur die mangelhafte Vorbereitung des Senders, sondern auch die hohe Sensibilität der Zuschauer, wenn es um Gewalt und die mediale Aufbereitung toxischer Dynamiken geht.
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